Invertergeräte - Vor- und Nachteile

02.09.2020 / Ratgeber rund um Klimaanlagen und Wärmepumpen

Invertergeräte

Innerhalb der vergangenen Jahre haben die Hersteller von Klimatechnik vermehrt Wert auf innovative Funktionen und ein hohes Maß an Umweltbewusstsein gesetzt. Eine der interessantesten Neuentwicklungen der letzten Jahre ist hierbei zweifelsohne die Invertertechnologie, welche sich in den Bereichen Innovation und Energieeffizienz klar von herkömmlichen Klimageräten absetzt. Invertergeräte reduzieren ihre aktuelle Leistungsstärke nach individuellem Bedarf, was zu einem niedrigeren Energieverbrauch beiträgt - zeitgleich können sie aber dennoch die Raumtemperatur halten. 

Ein Invertergerät kühlt die Luft nicht nur, sondern entzieht dieser zudem auch überschüssige Feuchtigkeit - zugleich wird die Raumluft mithilfe von speziellen Filtern auch noch von Verschmutzungen und Schadstoffen befreit.

Wie funktioniert die Kühlung bei einem Invertergerät? 

Ebenso wie klassische Standard-Klimaanlagen sind auch Invertergeräte dazu in der Lage, die Luft in einem Raum sowohl zu Kühlen, als auch zu Heizen - nebenbei sorgen sie für eine angenehm saubere Raumluft. Im Bereich des Kühlprinzips gibt es bei Invertergeräten jedoch einen wichtigen Unterschied im Vergleich zu herkömmlichen On-/Off-Klimaanlagen, bei denen der Verwender das Gerät zwecks einer gewünschten Regelung der Zimmertemperatur manuell ein- und ausschalten muss: Invertergeräte arbeiten in permanentem Betrieb. Zwar verfügen auch Inverter-Klimageräte über einen eingebauten Kompressor, um das zum Einsatz kommende Kältemittel zu verdichten und somit zu einem besseren Transport des selbigen beizutragen - dank spezieller Bauteile ist die Leistungsaufnahme bei einem solchen Modell jedoch deutlich flexibler gestaltet.

Inverter-Klimaanlagen überzeugen durch einen geringeren Stromverbrauch 

Während herkömmliche Klimageräte im sogenannten Volllastbetrieb arbeiten und somit für einen hohen Stromverbrauch sorgen, ist dies bei einem Invertergerät nicht erforderlich - denn dieses kann die vom Verbraucher gewünschte Temperatur auch mit einer anteiligen Maximalleistung erzeugen und dauerhaft halten. Ist die gewünschte Temperatur erreicht, wird dies vom Gerät erkannt und es schaltet sich automatisch aus. Wird es zu einem späteren Zeitpunkt wieder wärmer, setzt das Gerät seine Arbeit fort. Da die zum Einsatz kommende Invertertechnologie praktischerweise stufenlos verläuft, wird auch der Stromverbrauch völlig automatisch reguliert. Dieser Prozess spart im Umkehrschluss viel wertvolle Energie und ist bei Standard-Klimaanlagen nicht möglich. Ein weiterer Pluspunkt: Bis zum Erreichen der gewünschten Raumtemperatur verstreicht bei einem Invertergerät etwa ein Drittel weniger Zeit als bei einer klassischen Klimaanlage.

weniger kostenGleichmäßiger Verbrauch führt zu niedrigeren Kosten

Da ein Invertergerät eine permanente Temperaturregulierung durchführt, ist der Energieverbrauch wesentlich geringer, als es bei allen anderen Klimatechnologien der Fall ist - denn diese greifen für die Kühlung stets auf ihre vollständige Maximalleistung zurück. Verwendet man hingegen ein Invertergerät, so wird die Maximalleistung des Geräts nur dann in Anspruch genommen, wenn dies auch tatsächlich erforderlich, bzw. durch den Verwender gewünscht ist. Je nach ausgewähltem Invertergerät und dessen Hersteller verbraucht ein solches Gerät bis zu 60 Prozent weniger Energie als die sogenannten Fix-Speed-Geräte - darüber hinaus sind Sie während der verrichteten Arbeit auch angenehm leise.

Sowohl Kühlen, als auch Heizen möglich

Im Vergleich zu herkömmlichen Klimageräten, die mittels einer konstanten Verdichtung arbeiten, verfügt ein Invertergerät über eine rund 60 Prozent höhere Heizleistung. Dies bringt den wichtigen Vorteil mit sich, dass sie ihrem Verwender auch im kalten Winter treue Dienste erweisen und durchaus dazu in der Lage sind, die Aufgaben einer handelsüblichen Heizung zu übernehmen - was auch der Tatsache geschuldet ist, dass Invertergeräte die warme Luft deutlich besser als herkömmliche Heizkörper verteilen. Weitere Vorteile bei der Nutzung eines Invertergeräts als Heizungsersatz finden sich in der nicht vorhandenen Brandgefahr sowie in der Tatsache, dass der Raum während der Verwendung nicht verschmutzt wird.

Schnelle und einfache Montage

Inverter-Klimageräte können relativ schnell in Betrieb genommen werden, da ihre Leitungen bereits von Werk aus mit dem benötigten Kältemittel gefüllt sind - zudem tragen die vorhandenen Schnellverschlüsse dazu bei, dass eine Montage auch ohne einen erfahrenen Kältetechniker durchführbar ist. Während sich das Klimagerät selbst über die im Lieferumfang enthaltene Halterung schnell und einfach befestigen lässt, ermöglicht eine ebenfalls beiliegende Fernbedienung die Einstellung der gewünschten Raumtemperatur auch aus der Ferne. Ein weiterer Vorteil: Invertergeräte sind deutlich weniger für Verschleiß anfällig, sodass Sie im Umkehrschluss auch seltener repariert werden müssen. Dennoch sollte man die vom Hersteller empfohlenen Wartungsintervalle natürlich keinesfalls außer Acht lassen. 

Inverter-Klimaanlage - Alle Vorteile im Überblick:

- Überzeugen durch einen niedrigeren Energieverbrauch von bis zu 60 Prozent
- Sehr leistungsstark
- Sehr angenehme und konstant gehaltene Raumtemperatur
- Kein manuelles Ein- und Ausschalten erforderlich
- Kann dank einer integrierten Wärmepumpe auch Heizen 

Nachteile:

- Keine

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